Welche Antibiotika sind im ersten Trimester am sichersten?
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Sichere Antibiotika im ersten Trimester: Wie Sie Ihre Gesundheit und die Ihres Babys schützen können
Veröffentlicht von Dr. Sofia Urner, überprüft von Mariana Blagojevic | 2024-Mar-26
Während einer Schwangerschaft ist die Einnahme von Medikamenten oft eine Gratwanderung. Das gilt insbesondere im ersten Trimester, wenn das Baby besonders empfindlich ist und sich die Organe entwickeln. Doch wie wählt man die richtigen Antibiotika aus, wenn eine Infektion behandelt werden muss? Welche Präparate gelten als sicher und verträglich für Mutter und Kind?
"Der Schutz von Mutter und Kind steht an erster Stelle. Deshalb ist es so wichtig, die geeigneten Medikamente zu finden, die effektiv behandeln, aber auch das Ungeborene nicht gefährden."
Diese Worte einer Gynäkologin bringen es auf den Punkt. Antibiotika können in der Schwangerschaft durchaus notwendig sein - sei es bei Harnwegsinfekten, Atemwegserkrankungen oder anderen bakteriellen Infektionen. Doch die Auswahl des richtigen Präparats erfordert besondere Sorgfalt.
Sichere Antibiotika im ersten Trimester
Grundsätzlich gelten Penicilline und Cephalosporine als die am besten verträglichen Antibiotika in der Schwangerschaft. Dazu zählen etwa Amoxicillin, Ampicillin oder Cefuroxim. Diese Wirkstoffe haben eine lange Anwendungsgeschichte und sind in zahlreichen Studien als relativ unbedenklich für Mutter und Kind eingestuft worden.
Demgegenüber sollten Tetracycline, Fluorchinolone und Makrolide eher gemieden werden. Sie können die Entwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen und werden daher in der Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen empfohlen.
"Wichtig ist, dass die Antibiotika-Therapie so kurz wie möglich gehalten wird. Je länger die Einnahme dauert, desto höher ist das potenzielle Risiko für das Baby."
Neben der Wahl des richtigen Wirkstoffs spielt auch die Dosierung eine entscheidende Rolle. Hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Die niedrigste effektive Dosis sollte angestrebt werden, um Mutter und Kind bestmöglich zu schützen.
Antibiotika-Einnahme im ersten Trimester: Risiken und Nebenwirkungen
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bergen Antibiotika in der Schwangerschaft natürlich immer ein gewisses Restrisiko. So kann es in seltenen Fällen zu Fehlbildungen, Frühgeburten oder Wachstumsverzögerungen kommen. Auch Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall oder Pilzinfektionen sind möglich.
"Das Risiko lässt sich aber durch eine sorgfältige Abwägung und Überwachung durch den Arzt minimieren. Entscheidend ist, dass der Nutzen die Risiken überwiegt."
Oft ist eine Infektion für das Ungeborene sogar gefährlicher als die Einnahme geeigneter Antibiotika. Deshalb sollten Schwangere mit Infektionen unbedingt ärztlichen Rat einholen und die empfohlene Behandlung durchführen.
Welche Antibiotika halten Sie für die sichersten im ersten Trimester? Und wie gehen Sie generell mit dem Thema um, wenn eine Infektion behandelt werden muss?
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